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sternwarte bei nacht

Die Sternwarte Huchenfeld ist eine private Einrichtung. Die Beobachtungen mit drei verschiedenen Teleskopen dienen vor allem dazu, die zahlreichen Himmelsereignisse zu dokumentieren. Zudem werden an der Sternwarte Huchenfeld kleinere Beobachtungsreihen und -projekte umgesetzt. Die große Kuppelbau mit dem Hauptteleskop entstand im Jahr 2009, aber bereits seit 1981 wird von Huchenfeld aus der Sternhimmel beobachtet.

Ein kleiner Rundgang durch die Sternwarte:

0,40-Meter Hauptteleskop „ACF16“

Das Hauptteleskop der Sternwarte Huchenfeld ist ein 0,40 Meter SchmidACF16 - ein 0,4-Meter Meade Schmidt Cassegrain mit Leitrohr an der Sternwarte Huchenfeldt-
Cassegrain-Teleskop des US-Herstellers MEADE mit einer Brennweite von 4 Metern. Die modifizierte „ACF“-Optik verspricht ein gut korrigiertes Bildfeld. Mit einem CCDT67-Telekompressor von ASTROPHYSICS hat das Teleskop eine Arbeitsbrennweite von 2,6 Metern. Für die hochaufgelöste Beobachtung von Planeten kann das Teleskop mit einem 8-Meter-Fokus verwendet werden.

Das Teleskop ist mit einem Baader-Steeltrack Okularauszug ausgestattet und wird überwiegend fotografisch eingesetzt. Als Leitrohr ist hierzu ein 5-zölliger Refraktor mit einer Brennweite von einem Meter angeflanscht. Die Teleskope sitzen auf einer massiven Selbstbaumontierung, die über eine Dynostar-Steuerung vollständig per Computer bedient wird. Als Datenbasis für die Ansteuerung der Himmelsobjekte wird das  Software-System  „Guide“ verwendet.

Das Teleskop ist in einem 2,7-Meter-Kuppelbau untergebracht.

Detailbilder des Hauptteleskops ACF16

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0,25-Meter Astrograph „SN10“

SN10 - der 10-Zoll Schmidt-Newton Astrograph mit 4-Zoll Leitrohr an der Sternwarte HuchenfeldBesonders für die Astrofotografie ausgedehnter Objekte am Himmel, wie etwa Gasnebel oder Kometen, ist das zweite Teleskop der Sternwarte Huchenfeld gebaut. Mit einer Öffnung von 25 Zentimetern ist das Teleskop das größte am Markt angebotene Schmidt-Newton-System des US-Herstellers Meade. Mit einer Brennweite von 1 Meter zeichnet es die Himmelsobjekte bereits detailliert und bietet zugleich bei einem Öffnungsverhältnis von 1:4 eine enorme Lichtstärke.

Als Leitrohr wird ein 4-zölliger Refraktor von MEADE eingesetzt, der ebenfalls eine Brennweite von 1 Meter hat. Beide Teleskope sitzen auf einer modifizierten Montierung EQ6 des
Herstellers Synta, die über umfassende Goto-Funktionen und eine Autoguider-Einrichtung verfügt. Als Datenbasis für die Ansteuerung der Himmelsobjekte wird auch hier das Software-System „Guide“ verwendet.

Zum Scharfstellen der Bilder wurde der SN10 mit einer hochwertigen Fokussiereinrichtung der US-Firma MoonLite ausgestattet, die zudem eine 1:8 Untersetzung bietet.

Der Astrograph soll in Kürze ebenfalls einen passenden Schutzbau erhalten.

Detailbilder des SN10 Astrographen

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Sonnenbeobachtung an der Außensäule

Außensäule mit kleinem Teleskop an der Sternwarte HuchenfeldDie Sternwarte verfügt zudem über eine Außensäule, die für zahlreiche Anwendungen eingesetzt wird. Für die Beobachtung der Sonne an der Sternwarte Huchenfeld trägt die modifizierte VIXEN Superpolaris-Montierung einen 3,5-zölligen Refraktor mit Objektivfilter für die gefahrlose Sonnenbeobachtung im Weißlicht. Parallel montiert ist hierbei ein 40-Millimeter CORONADO-PST-Sonnenteleskop für die Beobachtung im H-Alpha-Wellenlängenbereich.

Bei nächtlichen Beobachtungen kann der 3,5-zöllige Refraktor als Leitrohr zur Nachführung von Kameras dienen, wenn mit handelsüblichen Objektiven der nächtliche Himmel oder besonders ausgedehnte Einzelobjekte fotografiert werden.

Coronado PST und 90 mm Refraktor auf der Außensäule