Antennengalaxien

Ganz tief an unserem Südhorizont, im Sternbild Rabe, verschmelzen die beiden, etwa 70 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxien NGC 4038 und NGC 4039. Den Tanz der beiden früheren Spiralnebel kann man durch ihre langen Gezeitenschweife erkennen – eine Spur verlorener Sterne, die die beide hinter sich herziehen. Diese sind auf der sehr kontrastverstärkten Aufnahme (rechts) zu erkennen und gaben dem Pärchen den Spitznamen „Antennengalaxien“. Die kurz belichtete Farbaufnahme zeigt eine zweite Auswirkung ihrer Kollision: dort wo die Galaxien zusammenprallen, entstehen in rot leuchtenden Gaswolken zahllose neue Sterne (links). Die Aufnahmen entstanden mit dem Hauptteleskop der Sternwarte Huchenfeld bei einer Brennweite von 2,6 meter und 30 Minuten Belichtungszeit.

Dieser Beitrag wurde unter Galaxien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.